Meine Eindrücke aus ausgewählten Konzerten

Freitag, 30.1.2026

CHANTICLEER mit „Our American Journey“

Ein außergewöhnliches Konzert des mit einem Grammy Award ausgezeichneten Vokalensembles Chanticleer (12 Sänger) aus San Franzisco (USA).

Ort: Reinoldi-Saal in Dortmund, 240 Sitzplätze, ausverkauft

Chor a cappella unverstärkt

Was mir auffiel:

Extrem breit gespanntes Repertoire, von Deus In Adiutorium Meum Intende (Juan de Padilla; 1590-1664)

        über bis La Vasija de Barro [Ecuador]

                bis zu Hee Oo Hm Ha ((Toby Twining; *1958)

Zur Kleidung: Extra fein mit Frack und Fliege

Aufstellung im Halbkreis, so dass die beiden äußeren Sänger nur von der Seite zu sehen waren. bei nahezu jedem Titel wurde die Aufstellung mehr oder weniger stark geändert.

Die insgesamt 4 Ansagen gingen sowohl auf Text als auch die formale Struktur der Titel ein, was sehr hilfreich und informativ war. Dabei waren die ersten beiden Ansagen in sehr gutem Deutsch (!) und wurden von einem „Spickzettel“ begleitet, der imich in keiner Weise gestört hat.

Das Konzert bestand aus 2 Konzerthälften - einer 1. Hälfte von 19:30 Uhr bis ca. 20:25 Uhr, dann einer Pause von ca. 25 Minuten, und der 2. Hälfte von ca. 20:50 Uhr bis 21:30 Uhr. Nach zwei Zugaben war die Veranstaltung gegen 21.40 Uhr zu Ende.

Die Hälfte hat Chanticleer komplett mit Noten gesungen. Die Noten waren bei allen in schwarzen Mappen, und ganz offensichtlich hatten sie das gemeinsame Anheben und Öffnen der Mappen geübt, so synchron, wie es war. Da die Noten offensichtlich nur stützenden Charakter hatten und der Blickkontakt zum Publikum durchgängig erhalten blieb, war das tatsächlich nicht störend.

Dennoch war es eine wahrnehmbare Steigerung, dass der Chor In der 2. Hälfte alle Titel auswendig gesungen hat.

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